Direkte Medien wichtiger als je zuvor – “Appolution”
Um 5 klingelt mein Wecker im Handy, ich schalte die Schlummerfunktion ein, denn ich habe schon einberechnet das ich ein Morgenmuffel bin und hoffe das ich in den 9 Minuten der Schlummerfunktion des IPhones wacher bin. Der Wecker klingelt erneut, ich bin zwar noch nicht bereit aber der innere Schweinehund drängt mich dann doch. Aber erstmal die verpassten Twitter-Nachrichten checken. Dann bewege ich mich langsam ins Bad und schalte meine guten Morgen Playlist an. Beim Zähneputzen wird dann zu den aktuellen Hits von David Guetta am Waschbecken mitgewippt. Noch schnell schauen wie das Wetter ist, nein nicht aus dem Fenster oder ans Thermometer, ich hab doch ein App dafür. Am Frühstückstisch werden dann die neusten Nachrichten gelesen. Dafür hab ich natürlich ein personalisiertes App. Zwischendurch schnell noch auf den aktuellen Stundenplan, der täglich aktualisiert im Web steht, schauen und dann geht’s los. Im Stau App kann ich schauen ob auf meiner Strecke grad ein Problem vorliegt und die ersten schreiben mir im Icq das sie krank sind und nicht zur Schule kommen. Meine Downloads zu Hause kann ich noch schnell über einen Remote Desktop anstoßen und kontrollieren.
Ein ganz normaler Tag beginnt in einer Welt kontrolliert von Internet und Informationsflut.
Ein Mensch heute… vielleicht nicht ganz so schlimm aber doch hier liegt die Zukunft. Aber gerade so ist es doch sehr einfach als Unternehmer einzusteigen und seine Werbung versteckt in einem dieser Apps unterzubringen.
Doch wie stellt man das an, schauen wir doch erstmal die Gewohnheiten des täglichen Lebens mit direkt Werbung an.
Heutzutage wird alles das übersehen oder ungelesen weggeschmissen. Plakate, Wurfwerbund oder Flyer. Menschen zu erreichen ist schwerer als je zuvor, es ist zur Gewohnheit geworden von Medien belagert zu werden. Die persönliche Abschirmung wurde immer stärker und heutzutage schafft man es doch kaum noch jemanden auf der Straße anzusprechen um Ihr/Ihm ein Angebot vorzustellen. Die Anonymität und die Schnelllebigkeit des Lebens trägt ebenso dabei zu. Die Frage stellt sich hier ob man diejenigen zur Ruhe zwingen oder doch auf die Gewohnheiten eingehen sollte. Da Menschen sich sehr ungern zu etwas zwingen lassen, muss man den anderen Weg wählen.
In das tägliche Leben des Kunden eindringen und seine Gewohnheiten ausnutzten. Hierbei gehe ich von mir selbst aus und sehe ein das ich täglich auf Twitter und co. kurze Nachrichten lese und dabei auch vielen Angebotstwitterern followe. Woraufhin es sehr oft passiert das ich genau diese Informationen behalte und nach weiteren Informationen suche.
Genau den Sinn sollten Medien heutzutage haben… durch Informationen neugier wecken.
Ob nun ein Twitter-Account, wo täglich News gepostet werden oder ein eigenes App, vertreten sein ist alles.
Eine kurze Nachricht aufgepoppt, hab ich grad Zeit lese ich sie, wenn nicht wird sie später gelesen. Weitere Informationen kann ich aufrufen wenn es mich interessiert…
So sollten Informationen im 21. Jahrhundert, angepasst an den Verbraucher, gemacht sein. Die Nutzung der Informationen kann der Kunde selbst entscheiden und somit bekommt er wieder die Macht über seine Zeit und gleichzeitig kann der Unternehmer seine Werbung an den Mann oder die Frau bringen.
Ein theoretisch sehr einfach zu erklärender Fakt, doch die Umsetzung scheiter oft schon an der Ausführung. Geniale Ideen in den Händen von Hardcore-Informatikern können sehr schnell zu Betriebsblindheit und nicht wirklich gut umgesetzter Usability führen. Bei der App-Entwicklung gehört auch immer ein Stück Affinität dazu, eine Person die selbst ein Smartphone besitzt kann viel besser einschätzen was wichtige Benutzerkennzeichen sind. Die Vision wächst während der Umsetzung, wenn ein Team aus faszinierten App-Nutzern ihre persönlichen Erfahrungen Wünsche und Vorstellungen mit einbringen, kommen viele Interessante Features dazu, woran man bei der Vision nie gedacht hätte. Es spielt aber auch ein bisschen der persönliche “Spieltrieb” eine große Rolle. Apps sind nicht wie Standardsoftware oder Webdesign standardisiert hier wird aus einer genialen Vision ein Helfer für eine riesengroße Masse, die es gilt zu befriedigen um einen gewissen Umsatz zu erreichen. Oft wird bei der Ersteinführung der Apps erst durch den Nutzer klar was wirklich wichtig ist, was wegfallen kann und was fehlt. An der Stelle sind ein Kundenfeedback und regelmäßige Updates sehr wichtig. Ein App entwickelt sich mit seinem Kunden, dieser Punkt muss beachtet werden. Was einem App-Affinen Entwickler wohlmöglich zu verstehen nicht so schwer fallen wird, wie einem Hardcore Programmierer.
Die App-Entwicklungsbranche ist halt noch in den Kinderschuhen und ich persönlich denke das sich hier eine neue “Art” der Entwickler heraus kristallisiert.
Letztendlich werden sich Unternehmen aber immer mehr genau um dieses Geschäft kümmern müssen, die mobile Revolution tritt ein und jeder sollte Aufspringen um am Ball zu bleiben.
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